Eine neue Lok

Da wir ja aktuell durch den neuen Anlagenabschnitt ohnehin etwas mit diversen Umbauarbeiten beschäftigt sind, werden wir auch Platz für ein paar Kleinigkeiten zum und für das Ambiente schaffen :-)

 

 

 

Am vergangenen Samstag wurde uns von der evangelischen Kirchengemeinde Beerfelden e.V die Lok „Schellekattel“ durch Peter Kaufmann (Bildmitte) und seinen Sohn übergeben. Links im Bild Michael Schuhmacher, unser werter Chef, der dieses schöne Stück organisiert hat :-)

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns nochmals herzlich und werden die Lokomotive an einem schönen Plätzchen im Innenbereich präsentieren!

 

 

 

 

 

 

Die Piko E10

e10_mwo_001Ganz kleiner Zwischenbericht zur Piko E10

Die ersten Testtage hat sie hinter sich, bisher absolut keine Klagen! Wir hoffen, dass es so bleibt :-)

 

 

Zum ganz kleinen Zwischenbericht, noch ein ganz kleiner Clip von den ersten Fahrten ;-)

Wenn’s hakt, gebt dem Video bitte ein paar Sekunden zum Laden oder am besten erneut abspielen!

 

 

 

Aus dem Fotoalbum

Beim Aufräumen des Servers, sind einige Fotos aufgetaucht, die irgendwann für den Blog gedacht waren. Manche haben ihren Weg in’s Internet gefunden, andere nicht. Jedenfalls die Gelegenheit, sie hier zu archivieren, sei es als Wallpaper oder einfach nur so, zum Ansehen :-)

 

 

 

Fahren lassen

Wir haben uns gedacht, wir lassen einfach mal einiges an uns vorbeifahren ;-)

 

 

 

Wieder ein neues Familienmitglied: Die Piko E10

e10_mwo_001Um dem Verschleiß in einer Modellbahndauerausstellung ein wenig entgegenzuwirken, muss es gelegentlich natürlich mal neues Material geben ;-)

 

 

 

e10_mwo_nummerIm aktuellen Fall eine Piko E10, näheres links im Foto.

 

 

 

 

e10_mwo_001Man nimmt also die Lok…

 

 

 

 

 

e10_mwo_002… und guckt erstmal in ihr Inneres :-D

Mal schauen, ob alles fest und geschmiert ist und überhaupt da sitzt, wo es hingehört.

 

 

 

e10_mwo_003Ein bisschen was muss raus, anderes dafür hinein, die Modellbahner unter den Bloglesern werden das zu Genüge kennen :-D

 

 

 

e10_mwo_004Elektrisch leitende Kupplung ist drin und angeschlossen, der Decoder hat seinen festen Platz, die Lok „spricht“ nun (auch) Selectrix.

 

 

 

e10_mwo_005Getriebe checken und die Achsen entnehmen…

 

 

 

 

e10_mwo_006… um das Achsmaß zu prüfen…

 

 

 

 

 

e10_mwo_007… und ggf. richtig einzustellen.

 

 

 

 

 

e10_mwo_frontFertig!

 

Naja, fast fertig… ;-)

Jetzt folgt das Einmessen und etliche Probefahrten. Erfahrungsgemäß ändert sich das Fahrverhalten bei neuen Loks am Anfang noch, da wird es voraussichtlich nicht bei einem einzigen Einmessen bleiben. Wenn alles funktioniert, ist die E10 in den nächsten Tagen im Ruhrgebiet der 60er unterwegs, natürlich in der:

Modellbahnwelt Odenwald

Krumbacherstr. 37

64658 Fürth/Odw.

Tel.: 06253/939725

 

 

Da fehlt was…

Dürnstein aug 2016Betriebsstörung in Dürnstein! Kommt ja durchaus mal vor, darf passieren :-)

Meist ist irgendwas entgleist oder eine Weiche hat den Betrieb in falsche Richtungen gelenkt. Fehler eben, die in der Regel keinen aus der technischen Abteilung groß überraschen.

Man schaut also mal nach und findet:

Einen einsamen Schleifer. Genau so, wie auf dem Foto :shock:

 

 

Dürnstein aug 2016 (3)

Die Roco 2043 braucht da wohl ein neues Ersatzteil, den alten Schleifer will sie anscheinend nicht mehr haben :mrgreen:

Dürnstein aug 2016 (1)

 

 

 

 

 

SO wird’s jedenfalls nicht mehr funktionieren ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brawa BR 216 für den „Pott“

mwo_160_brawa_1Manchmal muss man ja doch neues Rollmaterial einsetzen ;-)

Aktuell eine Brawa BR 216 (41144) für das Ruhrgebiet.

Also mal wieder Achsen einstellen, E-Kupplung einsetzen und anschließen.

 

mwo_160_brawa_2Natürlich muss die Lok für die „Oberhausen“ Anlage auch Selectrix sprechen, das besorgt der 21-Pol LokPilot V4.0 von ESU.

 

 

 

 

mwo_160_brawa_3Warmfahren, Einmessen – das übliche eben ;-)

In den nächsten Tagen wird sich dann außerhalb der Werkstatt zeigen, ob noch Feinschliff nötig ist oder sie den Regelbetrieb aufnehmen kann!

 

 

 

 

 

 

Taurus von RailAd Almdudler

Almdudler 5.4.16Da bekommt man am späten Abend eine SMS vom Chef:  „Der Almdudler ist da!“ Ah ja, völlig einleuchtend… ??

Am nächsten Tag wird einem eine echt schöne neue Werbelok in die Hand gedrückt, das erklärt dann doch einiges ;-)

 

Für die ersten Testfahrten war sie nicht gleich in Dürnstein, sondern auf der Deutschlandanlage im Einsatz.

Techn. Daten

Hersteller RailAd, Slowenische Bahn, Br 541 (Taurus 1216)

 

 

 

 

Laufleistung im Ruhrgebiet

MWO-Gaso_OB_HBFIn einem der letzten Beiträge haben wir ja kurz auf die Laufleistung hingewiesen, welche einige Lokomotiven und Wagen bei uns im Durchschnitt gelegentlich erreichen. Da doch einige Fragen zu dem Thema im Postfach liegen, müssen wir natürlich auch versuchen, einige Antworten zu geben :-)

 

So ganz präzise oder aber auch pauschal kann die Thematik allerdings nicht abgehandelt werden. Nimmt man z. B. die Anlage „Oberhausen/Ruhrgebiet“, sind alleine auf den Hauptstrecken rund 15 verschiedene Zugfahrten programmiert, unter denen beliebig viele Züge fahren bzw. gestartet werden können. Dies beginnt bei „Personenzug“, welcher an jedem Bahnhof hält und dessen Lok auch vielleicht nur 100 km/h fahren darf, orientiert am Vorbild eben. Ein TEE kann dagegen deutlich schneller fahren, wenn er denn eine freie Strecke vor sich hat.

Je nach eingesetztem Material sind unterschiedliche Züge auf jeder Fahrt, hauptsächlich jeweils als Schnellzug, Nahverkehrszug, leichter und schwerer Güterzüg gestartet. Dazu gesellen sich noch einige Pendel- und Rangierfahrten, welche teilweise auch am Hauptstreckenbetrieb teilnehmen. Sie fahren ihre Pendelfahrten ab, drehen eine oder mehrere Runden durch die komplette Anlage und pendeln schließlich wieder.

Da TrainController™ (und wir) vorausschauend fahren, weiß der Computer aber, was sich wo vor jedem der Züge auf der Strecke befindet. Ein langsamer Regionalzug wird also wahrscheinlich dafür sorgen, dass der hinter ihm startende TEE gelegentlich nicht auf seine volle Geschwindigkeit kommt bzw. früher abbremst.

Jetzt kann man natürlich so programmieren, dass eine solche Situation gar nicht erst auftritt. Hier ist aber eben zu berücksichtigen, dass wir eine Ausstellungsanlage betreiben. Der Besucher, der sich am Hauptbahnhof verwundert fragt, warum denn so lange kein Zug ausfährt weiß ja nicht, dass sich in Oberhausen-Osterfeld gerade ein Brammenzug mit stolzen 80 km/h dem dort zusehenden Modellbahnfreund präsentiert. Dieser Zug muss erst weit genug weg sein, damit eben der wesentlich schnellere Zug ausreichend Raum zum Beschleunigen bekommt. Programmiert man nun so, dass die Schnellzüge nur fahren dürfen wenn viel Platz ist, fahren die langsameren Modelle ständig, die schnellen nur sehr selten. Umgekehrt müssten sich die Schnellzüge so viel Strecke reservieren, dass eben kaum ein langsamer Vertreter Ausfahrt bekäme. Die verschiedenen Besucher haben dazu völlig unterschiedliche Vorlieben. Der eine ist ein Güterzugfan, der andere hat doch lieber den Rheingold, alle Zugtypen müssen also zu sehen sein. Da die Anlage groß, aber doch nicht unendlich ist, muss man Kompromisse eingehen. Die Reihenfolge der Züge ist nicht festgelegt, sie ergibt sich eher zufällig im Laufe des Betriebes. Durch verschiedene Aufenthalte im Bahnhof, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Umfahrungen oder Störungen ergibt sich immer wieder eine neue Situation. Darum kann es also sein, dass nicht jeder Zug jeden Tag die gleiche Strecke zurücklegt, stark davon abhängig, welche Konstellation gerade unterwegs ist.

Grob gesagt ist unser „Ruhrgebiet“ in drei unabhängige Strecken aufgeteilt. Die Dampftour, die E-Tour und die Außenstrecke.

Das stellt sich in Zahlen derzeit ungefähr so dar:

E-Tour:

Fahrzeit für eine komplette Umrundung: ca. 30 Minuten

Strecke pro Zug/Tag: 12 Kilometer

Dampftour:

Fahrzeit für eine komplette Umrundung: ca. 20 Minuten

Strecke pro Zug/Tag: 8 Kilometer

Aussenstrecke:

Fahrzeit für eine komplette Umrundung: ca. 15 Minuten

Strecke pro Zug/Tag: 6 Kilometer

Pendel und Rangierfahrten:

Durch die unterschiedlichen Aufgaben der Züge und Streckenlängen ist eine tägliche Laufleistung alleine der Pendel nur sehr unzureichend darstellbar, es dürfte sich aber in etwa um 1,2 – 8 km pro Lok und Tag handeln.

Auf den Hauptstrecken laufen die langsameren Züge im Minimum 8 Kilometer pro Ausstellungstag, bei den schnellen Vertretern sind es etwa 12 km, da kommt bei rund 60 gestarteten Zügen bzw. Zugfahrten doch was zusammen :-)

300achsenNatürlich gibt es nicht wenige Defekte, vor allem durch Verschleiß. Da wird mal der Motor getauscht oder die Achsen sind fällig, an anderer Stelle muss das Getriebe ersetzt werden. Bloß, bis zu welcher Reparatur ist es nun noch die gleiche Lok? ;-) Setzt man als Maßstab einfach Rahmen, Gehäuse und die zugeordnete Adresse an, fahren wir unter anderem eine Roco E10 (Adresse 17 :mrgreen: ), die nachvollziehbare 8000 km hinter sich hat, wobei die Laufleistung am alten Standort in Oberhausen erst ab dem Jahr 2010 in etwa nachgehalten werden kann. Ist sie schon seit der ersten Stunde auf Tour, hat sie ihren Betrieb vielleicht sogar am 1.8.2008 begonnen!

stwgBei den Wagen dürfte noch einiges hinzukommen, meist gibt die Lok wesentlich früher auf und wird getauscht, während die Wagen (außer zur Reinigung) nach Möglichkeit auf der Anlage verbleiben. Wenn da die große Generalüberholung ansteht, eher nach Wartungsplan als nach Ausfall, sind meist die Achsen einfach „durch“. Dann sind’s aber auch ein paar mehr, siehe Fotos :-)

Glücklicherweise sind Wagenachsen doch recht haltbar, da muss eine Großaktion theoretisch nur alle paar Jahre mal sein. Da man allerdings auch nie alle Waggons gleichzeitig auf dem Tisch haben kann, ist das Thema „Achsen und Drehgestelle“  ein Dauerbrenner. Bisher sind rund 500 Stück getauscht, the Show must go on!

Die Daten der anderen Anlagen folgen natürlich auch noch ;-)

 

mwo-vt95-dahlhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

„Klackt so komisch…“

br50a„Irgendwie war da doch ein Geräusch. Ein Ticken, eher klacken oder so“

Klassische Fehlermeldung, wenn irgendwas auf der Anlage nicht so klingt, wie man es gewohnt ist ;-)

 

Also folgt das übliche: Geräuschquelle identifizieren, Zug stoppen, Lok trennen, wenn möglich Ersatzlok ankuppeln, alte Lok auf den Reparaturtisch.

Dieses mal ist der Verursacher eine BR 50, sie hört sich wirklich nicht besonders gut an. Das „Klacken“ scheint von der Raddrehzahl abhängig zu sein… Wie oft, ist auf den ersten Blick natürlich nichts zu finden…

br50bTja, dann mal ein paar Schrauben mehr lösen und siehe da:

SO würde wohl jeder klackern :-D

Da hat es eine Kuppelstange zerlegt! Das wird eine größere Überholung, auch an anderen Stellen zeigt sich, dass überall an der BR50 der Verschleiß kurz vor dem Sieg steht.

Da die Lok noch aus dem originalen Oberhausener Fuhrpark stammt und alleine hier im Odenwald rund 1700 km Laufleistung auf den Achsen hat, darf man ihr das doch gönnen, oder? :-)